3 Methoden für größeren Erfolg beim Lernen

Heute befassen wir uns mal mit einem Thema, das nicht ganz so viel mit dem Schreiben zu tun hat, aber uns als Gründerinnen dieses Blogs noch immer beschäftigt und am Herzen liegt. Es soll um das Lernen gehen und somit richtet sich dieser Beitrag vor allem an Schüler und Studenten, aber auch an all jene, die theoretische Informationen (für Prüfungen) abspeichern wollen.

Was euch heute erwartet:

1 | Generelle Tipps und Tricks zum Lernen

2 | Drei Methoden, mit denen ihr effektiver lernt

3 | Wie ich lerne

1 | Generelle Tipps und Tricks zum Lernen

Schon ohne das Verwenden von jeglichen Lernmethoden gibt es einige ganz generelle Dinge, die man beim Lernen einfach beachten sollte. Das sind alles wirklich nur Kleinigkeiten, also lassen sie sich sehr leicht anwenden und haben dennoch einen ziemlich großen Effekt.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass unser Gehirn sich Dinge sehr viel leichter merken kann, wenn wir für Verknüpfungsmöglichkeiten sorgen. Das geht auf viele verschiedene Arten; zum Beispiel kann man Begriffe, die man lernen muss, mit kleinen Zeichnungen, Zahlen, Buchstaben oder gar Bewegungen verknüpfen – oder man liest sie laut vor. Dazu kommt, dass wir auch besser lernen können, wenn wir mehrere unserer Sinne verwenden. So zum Beispiel Sehen und Hören.

Doch weiter: Unser Gehirn ist nicht unbedingt super-ausdauernd und daher sollten wir eher in kleinen Zeitintervallen von 20-30 Minuten lernen und dann 5-15 Minuten für eine kurze Pause einplanen. In dieser Zeit können wir uns mit Wasser oder Sport erfrischen (auch diese beiden Dinge sind für gutes Lernen quasi essentiell!) und unser Hirn hat Zeit wieder Kraft zu tanken. Das ist viel sinnvoller, als sich stundenlang zu quälen.

Alle guten Dinge sind drei! Und das ist tatsächlich so; gliedern wir Dinge (beim Lernen) ganz bewusst in Dreierblöcke, so können wir sie uns viel leichter und schneller merken. Wenn es also irgendwie geht: Gliedert euren Lernstoff in drei Themengebiete und dann jedes einzelne Themengebiet wieder in drei Teile und diese Teile dann wieder in drei Teile… und so weiter. Dieser Trick lässt sich übrigens auch gut bei Vorträgen anwenden, denn drei Punkte lassen sich leichter merken und strukturierter vortragen als zwei oder vier.

2 | Drei Methoden, mit denen ihr effektiver lernt

Erstens: Egal wie ihr lernt und bisher gelernt habt, ihr müsst eure gesamten Informationen zweifelsfrei immer irgendwoher beziehen. Sie kommen entweder aus Büchern oder aus dem Internet, von Vorträgen oder Filmen. Oder, naja, von sonstwo. Das ist auch erstmal relativ egal, denn jetzt geht es vor allem darum, dass ihr sie euch auch merken wollt. Und an dieser Stelle habe ich eine Bitte an euch: Bitte, bitte lest/hört sie nicht stupide immer und immer wieder, sondern macht euch Notizen. Ihr sollt nicht abschreiben oder mitschreiben, sondern nur das Nötigste aufschreiben, aber genau so, dass es auch drei Monate später noch Sinn ergibt und ihr euch dann nicht ärgert, dass ihr zu wenig aufgeschrieben habt.

Ganz generell muss da jeder seinen eigenen Weg finden, denn jeder lernt anders. Ob ihr die Informationen also sauber der Reihe nach aufschreibt, euch Mindmaps anlegt oder euch ganz und gar künstlerisch verausgabt: das müsst ihr wissen. Dennoch möchhte ich euch die Dreierblöcke noch einmal ans Herz legen, denn die könnt ihr bei jeder Art von Notizen verwenden.

Zweitens: Habt ihr erst einmal eure Notizen, müsst ihr jetzt mit dem wirklichen Lernen beginnen. Denn, ja, beim aufmerksamen Lesen/Zuhören und dann Schreiben speichert man zwar schon einiges ab, aber das reicht in den seltensten Fällen wirklich aus.

Diese Methode orientiert sich ein wenig an dem Lernen in Zeitintervallen, denn ihr solltet euer Gehirn nicht ermüden und vollstopfen bis es nicht mehr geht. Einerseits solltet ihr es also vermeiden erst einen Tag vor einer Prüfung mit dem Lernen zu beginnen, sondern schon viel früher. So könnt ihr jeden Tag ein Bisschen lernen und üben. Und auch eine Lerneinheit solltet ihr noch einmal unterteilen. Zum Beispiel wie folgt:

25 Minuten lernen

5 Minuten Pause

20 Minuten lernen

10 Minuten Pause

25 Minuten lernen

Am besten stellt ihr euch auch wirklich einen Timer und nehmt euch ein realistisches Ziel vor, das ihr noch in der Session erreichen wollt (damit es realistisch wird müsst ihr vielleicht einige Male üben und euer Lerntempo herausfinden, denn ihr solltet euch auch nicht zu sehr unter Druck setzen). Diese Zeitlimits sind super wichtig: denn wenn wir ohne offenes Ende lernen, dann ermüden wir entweder zu sehr und verlieren die Konzentration, oder wir trödeln vor uns hin, denn wir haben ja noch den ganzen Tag Zeit…. und letztendlich schaffen wir dann gar nichts.

Drittens: Das Wichtigste beim Lernen sind eigentlich die Übungen und Anwendungsaufgaben. Das heißt ihr solltet euren Internetzugang beim Lernen sinnvoll nutzen und euch Aufgaben zu eurem Themengebiet suchen! Am besten sehr viele und sehr verschiedene Aufgaben (und Lösungen solltet ihr natürlich auch zu eurer Verfügung vorliegen haben). Natürlich könnt ihr euch gerade zu Matheaufgaben und Sprachen auch einfach Aufgabenheftchen kaufen, aber guckt doch erst einmal online; da gibt es vieles kostenlos. Nur wenn ihr verschiedenste Aufgaben gut versteht könnt ihr euch sicher sein, dass ihr den Stoff auch wirklich beherrscht.

3 | Wie ich lerne

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass ich auch diesen Beitrag in Dreierblöcke geteilt habe? Cool, nicht?

Wie dem auch sei; Ich möchte euch jetzt noch einmal zusammenfassen wie ich als Schülerin seit Jahren mit viel Erfolg für Klausuren und Tests lerne.

Früher habe ich mir für jeden Test ein Heftchen gebastelt, das ich liebevoll “Lernheft” getauft habe. Ich mag die Methode immer noch sehr gerne (auch wenn ich jetzt eine andere Strategie verfolge). Dabei habe ich immer die aktuellen Inhalte, also die für den Test relevanten, auf eine a5 Seite geschrieben und diese Seiten dann mit Washi-Tape zu einem kleinen Heftchen vereint, aus dem ich dann lernen konnte.

Inzwischen habe ich mir für jedes Lernfach ein normales Heft gekauft. Schon bevor irgendwelche Tests anstehen, arbeite ich mich langsam durch den Stoff. Ich nehme mir dazu meist die Schulbücher oder die Unterlagen aus dem Unterricht (je nach Fach verstehe ich das eine oder andere sehr viel besser) und lese mir erst einmal alles in Ruhe durch, bis ich es wirklich verstanden habe. Mit “alles” meine ich das, was ich mir in dieser Session aufschreiben will. Oft gucke ich mir dazu auch Lernvideos oder gerade in Mathe Übungsaufgaben an, denn so verstehe ich es erst richtig. Nur, wenn ich etwas wirklich verstanden habe, kann ich mir sinnvolle Notizen dazu machen. Meine eigenen Worte verstehe ich am Besten, aber wie gesagt, das Umformulieren bzw. Umschreiben der Informationen erfordert erstmal Verständnis.

Ich neige ein wenig zu Chaos, aber gerade beim Lernen halte ich die Notizen so ordentlich wie möglich. Die Überschriften werden farbig (dafür habe ich meist 2 verschiedene Textmarker für kleine und große Überschriften) und ebenso wichtige Fachbegriffe und Formeln (die dann bevorzugt mit einem Fineliner in einer der beiden Marker-Farben).

Wenn Abfragen, Tests oder Klausuren anstehen (oder wenn ich zwischendurch viel Zeit und Motivation habe) lese ich mir meine Notizen dann durch. Ich arbeite mich Thema für Thema vor und konzentriere mich vor allem auf Formeln und Begriffe, denn verstanden habe ich es ja schon – und wenn ich dann die wichtigsten “Fakten” auch verinnerlicht habe, steht einer erfolgreichen Prüfung eigentlich kaum was im Weg.

Übrigens ist diese Lernphase auch die Zeit, in der man Verwandte besuchen sollte. Einem “Ich lerne grade xy” können die meisten nur kaum widerstehen und schon beginnen sie damit, einen auszufragen. Und das ist das Beste: Frei erzählen müssen, was genau man da lernt; worum es geht. Haben es die Verwandten dann auch verstanden ist man definitiv top vorbereitet! 😀

So, das war es auch schon mit dem heutigen Beitrag. Wie lernt ihr für eure Prüfungen?

– Mia (Halo)

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