Keine Schreibblockaden mehr dank Diktieren!

Wenig Zeit und Stress – das sind zwei Dinge, vor denen keiner so richtig verschont bleibt und vor allem Autoren tun sich angesichts dessen ein wenig schwer damit ein Buch zu schreiben. Vor allem wenn es ihr erstes ist und sie noch nicht so viel vertrauen in ihre Fähigkeiten haben. Aber auch so kann ein Buch zu schreiben zeitlich betrachtet manchmal geradezu überwältigend sein und, ja, manchmal will man dann gar nicht anfangen oder wirklich weiter machen, weil man ja eh nie oder erst sehr spät damit fertig wird.

Ja – Mangelnde Zeit ist ein Problem, mit dem vermutlich nicht nur ich, sondern auch viele weitere Autoren zu kämpfen haben. Schreiben dauert eben doch relativ lange… dieses ganze tippen und füllen der Seiten. Wenn das nicht wäre, ach, das würde alles so viel leichter machen. Denn hier ist ein zweites Problem, das mich leider viel zu oft plagt: meine Gedanken schreiben ein Buch so so sehr viel schneller als meine Hände. Doppelt so schnell vermutlich, aber die Sätze wirklich einzutippen kostet Zeit, die ich mir lieber sparen würde. Und manchmal vergesse ich in dieser Zeit, und wenn es nur Sekunden sind, sogar gute Ideen oder den übernächsten Satz, den ich mir ja gedanklich schon zurechtgelegt habe und der so gut war… Kennt ihr das auch?

Mit dem heutigen Beitrag will ich euch eine Lösung zu diesem Problem vorstellen – auf dass ihr nur wieder zeitliche Probleme beim Schreiben habt!

Zeit sparen beim Schreiben durch Diktieren

oder auch

Nie wieder Schreibblockaden durch Diktieren

Habt ihr schonmal versucht euer Buch zu diktieren? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten das zu tun und ich garantiere euch, dass es viele eurer Schreibprobleme lösen wird, wenn ihr mit dem Diktieren ganz generell zurecht kommt und daran Spaß habt. Denn: jeder ist verschieden und manche Leute schreiben ihr Buch auch lieber per Hand als am PC und andere diktieren am liebsten. Ich mag alle drei Methoden und benutze sie auch alle sehr gerne – je nach Situation und Laune eben eine andere. Bevor ihr euch jetzt denkt „Ist komisch, liegt mir nicht“: Gebt dem ganzen eine Chance und probiert es aus, bevor ihr euch dagegen sträubt und es nicht mal auf euch wirken lasst. Hier sind noch einmal drei Gründe, wieso ihr mit dem Diktieren beginnen solltet:

1. Ihr spart euch eine Menge Zeit

2. Ihr verhindert eventuelle Schreibblockaden

3. Ihr seid sehr wahrscheinlich kreativer!

Falls ihr das mit dem Diktieren schon einmal gemacht habt oder es jetzt gleich noch ausprobiert und es euch nach dem ersten Mal noch nicht gefällt: an manche Dinge muss man sich gewöhnen, also würde ich persönlich euch empfehlen das Ganze mehrmals anzugehen. Natürlich solltet ihr euch aber zu nichts zwingen was sich ganz schrecklich für euch anfühlt, denn das hindert euch letztlich wieder am Schreiben und ist eher kontraproduktiv.

Und wie diktiere ich jetzt?

Methode 1: Eigentlich braucht man dazu nur ein Handy oder den PC und ein Programm für Notizen (oder eben ein Schreibprogramm). Ich nutze also meistens mein Handy (ein iPhone) und Scrivener, OneNote oder die normale Notizen-App meines Handys. Ich tendiere aber immer mehr zu Scrivener, denn da schreibe ich meine Bücher ja auch am PC und ich liebe dieses Programm einfach. Was ich übrigens noch nie probiert habe: Die Blogbeiträge zu diktieren. Das sollte ich auf jeden Fall mal machen – und falls da jemand schon Erfahrungen gesammelt hat, soll er sich bitte bei mir melden 😀

Zurück zum Diktieren! Es ist ziemlich leicht. Ihr öffnet euer Programm, tippt auf die Fläche, auf der ihr schreiben wollt, sodass die Tatstatur erscheint – und dann seht ihr bei eurer Tastatur auch schon das Mikrofon-Symbol. Wenn ihr es aktiviert verschwindet die Tastatur und ein Lautstärkepegel taucht auf. Jetzt müsst ihr einfach nur noch in euer Handy sprechen (am besten mit Kopfhörern mit halbwegs gutem Mikrofon oder ihr entfernt euch mit dem Mund einfach nicht zu weit von dem Mikrofon des Handys). Euer Handy nimmt jetzt jedes Wort auf und schreibt gleich für euch mit. In seltenen Fällen schleichen sich da Fehler ein (vor allem natürlich bei Fantasy Namen), aber dir könnt ihr im Nachhinein ganz einfach ausbessern. Hier ist es wie beim Schreiben: korrigiert Fehler erst danach, denn sonst bremst ihr euch selbst aus. Am besten also ihr legt das Handy auf den Tisch und guckt irgendwo anders hin. Ich bin zum Beispiel immer sehr inspiriert wenn ich aus dem Fenster gucke.

Methode 2: Diese Methode ist gewissermaßen ein wenig fehlerfreier, aber dafür habt ihr hier auch mehr zu tun: ihr könnt die normale Diktierapp eures Handys nutzen oder sogar einen WhatsApp Chat mit nur euch selbst erstellen und einfach euer Buch per Sprachmemo einsprechen. Hier wird nicht direkt mitgeschrieben und das müsst ihr später manuell machen. Dabei könnt ihr eure Texte allerdings gleich überarbeiten und ihr spart euch im Vergleich zum normalen Schreiben dennoch einiges an Zeit – und theoretisch könnt ihr es auch in Gruppen mit Freunden schicken und direkt Feedback bekommen, das ihr in einen ersten Entwurf mit einsprecht. Spannend!

Egal wofür ihr euch entscheidet: das Diktieren von Texten hat so viele Vorteile und ihr könnt es ja sogar von unterwegs machen. Wenn ihr also das nächste mal spazieren seid oder zum Bus lauft müsst ihr nur euer Handy zücken und könnt einfach direkt damit anfangen.

Hat jemand von euch schon einmal Erfahrung mit dem Diktieren von Texten gemacht? Schreibt es gerne in die Kommentare und berichtet etwas davon! 🙂

– Mia (Halo)

4 Replies to “Keine Schreibblockaden mehr dank Diktieren!”

  1. Hallo Mia! Ich hab darüber ehrlich gesagt noch nie nachgedacht, weil ich ein sehr visueller Mensch bin. Wenn ich mein handschriftliches Gekritzel dann zum x. Mal lese, fällt mir auch die nächste Szene ein. Aber vielleicht sollte ich das mal probieren, wenn es darum geht, das Handgeschriebene ins Schreibprogramm zu befördern! Statt für Skrivener hab ich mich für Patchwork entschieden, aber bestimmt geht das da auch. Danke für den Tipp!
    Tala

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    1. Hey Tala! Ich bin auch ein sehr visueller Mensch und schreibe auch super gerne per Hand, aber Produktivität ist mir super wichtig, also diktiere ich auch gerne. Patchwork kenne ich nicht so wirklich… Also lese ich mich da bald mal rein. Berichtest du mir, wenn du Erfolg oder auch keinen Erfolg hast? Viel Spaß beim Probieren!
      Mia

      Liked by 1 person

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