Autorenmarketing: Geht das ohne Follower? (Part 3)

Marketing ist kein leichtes Thema und wird vielleicht noch etwas abschreckender wenn man bemerkt, dass man kaum oder gar keine Follower hat. Der erste Gedanke: lohnt sich die Arbeit überhaupt? Immerhin produziert man vielleicht Inhalte, die keinen interessieren; oder zumindest solche, die sich niemand anschaut. Euch sei ausgeholfen…

Das Thema Marketing stresst noch immer viele und ich hoffe auch mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen zu können. Heute geht es also um den Aufbau einer Zielgruppe, beziehungsweise die Frage, ob man schon Follower braucht, um so richtig durchstarten zu können. Spoiler: nein!

Anmerkung: Dies ist Teil 3 einer Reihe, aber dieser Teil war nicht geplant. Teil 1 solltet ihr also vor Teil 2 lesen, aber den dritten könnt ihr generell ganz unabhängig lesen. Trotzdem empfehle ich euch die anderen beiden 😀 *hier* gelangt ihr zu Teil 1!

Noch eine Anmerkung: In den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe habe ich euch relativ hands-on eine Methode gezeigt, die euch viel Content und Material in kürzester Zeit und mit recht wenig Aufwand einbringt. Heute wird es ein wenig abstrakter und wir diskutieren viel eher die Effizienz von Beiträgen bei neuen oder extrem kleinen Accounts.

Let’s go ❤


Werbung auf Instagram und Co.: Bringt das was?

Das ist eine schwierige Frage, für mich. Ich möchte mit ja antworten, aber bei nur einem Follower bringt es nicht *so* viel. Es hängt also generell mal viel mit eurer Reichweite zusammen, ob euch die sozialen Netzwerke auch bei der Vermarktung eurer Produkte helfen können.

Ich selber konzentriere mich auch nicht auf Beiträge, die meine Bücher bewerben, sondern solche, die der Zielgruppe meiner Bücher gefallen könnte. Beiträge zum Thema Bücher und Lesen (nicht nur zu meinen!) und auch zum Thema Schreiben und, hier und da, sogar mal etwas Lifestyle. Es geht mir also viel eher um den Aufbau einer kleinen Community als die direkte Vermarktung der Bücher – denn die beiden Dinge gehen ohnehin Hand in Hand. Es ist nur so, dass Menschen gerne Bücher von Autoren kaufen, die sie kennen oder mögen. Wenn ein Buch nicht gerade in der Buchhandlung aussteht, ist es wahrscheinlicher, dass “Fans und Follower” mein Buch bestellen, als Wildfremde.

Mein perfekter Mix ist also: Beiträge posten, die die Leser meiner Zielgruppe interessieren. Dann streue ich hier und da einige Werbeposts ein, die aber auch nicht überwiegen. Personen, die sich wirklich für mich interessieren, stolpern darüber und sind ohnehin viel eher bereit, sich ein Buch zu kaufen.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich über Instagram schon Bücher entdeckt und gekauft habe, wobei ich tatsächlich in jedem Fall zuerst dem Autor gefolgt bin, ihn gut fand und mir dann seine Bücher angesehen habe. Bücher fremder Autoren habe ich noch nie über soziale Medien bestellt und mir auch selten besonders lange angeguckt. Das mache ich nur, falls mich das Cover wirklich komplett umhaut.

Aber Werbung ohne Follower: bringt das was?

Generell: ja. Werbung bringt in jedem Fall mehr als keine Werbung… 😛 Und irgendwann muss man anfangen. Es ist nunmal so, dass man keine Follower bekommt, solange man keine Inhalte veröffentlicht. Allerdings ist es auch nicht unbedingt geschickt, wenn die ersten 3 Posts allesamt Werbung sind. Es ist keineswegs schlimm, aber es geht besser.

Darum sei gesagt: Wenn ihr ein Buch vermarkten wollt, solltet ihr schon eine Weile vorher Accounts auf euren bevorzugten Plattformen erstellen und Inhalte posten. Dazu könnt ihr zum Beispiel die Methode anwenden, die ich in Teil 1 und Teil 2 erklärt habe.

Genaue Ideen für Inhalte sind ein wenig schwierig einzugrenzen, denn es kann theoretisch alles sein, aber hier ein Tipp: Versetzt euch in die Zielgruppe rein, think outside the box und seid ruhig etwas kreativ und offen! Leser trinken gerne Tee – postet doch einfach mal ein Teerezept! Zeigt Blicke hinter die Kulissen, teilt eure tollsten Schreibtricks. Be bold ❤

Natürlich ist es kein Drama, wenn ihr das Ganze etwas verpennt habt und in einem Monat euer Buch rausbringt, aber noch immer keine Accounts erstellt und Inhalte veröffentlicht habt. In dem Fall solltet ihr euch schleunigst an die Arbeit machen und eure Profile einrichten. Beginnt dann einfach mit der Vermarktung eures Buchs und streut “andere” Posts nebenbei ein. Das ist meiner Meinung nach zwar etwas weniger effektiv, aber manchmal hat man einfach keine andere Wahl.

Ein kleiner Speed-Tipp:

Grafiken? Grafiken! Wir alle wollen coole Bilder und Designs für unsere Posts – zumindest auf Instagram. Canva ist hierfür ziemlich genial, weil man mit dieser kostenlosen (!) Software Designs erstellen kann, die absolut professionell aussehen und noch dazu ganz schnell gemacht sind. Kostenlose Bilder gibt es zum Beispiel auf pixabay.de 😀

And that’s it! Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Post etwas helfen konnte. Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen 🙂

-Eure Mia (Halo)

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