Autorenmarketing: Der schnellste Weg zu viel Content (Part 2)

Hey, Hey, Hey – Willkommen zurück! Heute geht es ohne großartiges Intro weiter mit Teil 2 der Mini-Reihe zum Autorenmarketing. Wer sich jetzt denkt: Hilfe, Part 2?, sollte schleunigst auf *diesen* Link klicken.

Aufgehört haben wir nach dem Blogbeitrag und Instagram – jetzt geht es mit allen anderen Plattformen weiter. Ich will noch einmal erwähnen, dass man beispielsweise auch mit Facebook oder Instagram anfangen und auf den Blog ganz verzichten könnte. Außerdem sind die hier aufgeführten Plattformen kein Muss, sondern lediglich die, mit denen ich gerne arbeite. Dieser Beitrag beruht nämlich auf einem meiner privaten Beiträge als Beispiel, um euch wirklich sinnvoll Schritt für Schritt durch den Prozess zu führen.

Anyway, let’s go.

TikTok

TikTok ist eine Plattform, die auf jeden Fall unterschätzt wird. Mit ein wenig Übung, manchmal Glück, erreicht jedes einzelne Video tausende Menschen. Tut es wirklich – denn darauf ist TikTok ausgelegt. Wer ein wenig Zeit in die Videos steckt und die richtige Zielgruppe erwischt, kann sehr schnell sehr viele neue Fans gewinnen – oder zumindest Interessierte, die dann auf Instagram (oder ähnlichen Plattformen) mehr zu dir und dem Buch nachlesen. TikTok ist eine der besten Apps für Marketing – leider wird sie noch immer von zu vielen Leuten belächelt.

(38)-(42): Charaktere – Wie schon auf Instagram will ich jedem Charakter einen einzelnen Post widmen. Es bieten sich die Moodboards an; einfach die Bilder nehmen und mit Musik schmücken, dann als Video hochladen. Die Zahl der Charaktere hängt natürlich stark von eurem Projekt ab und außerdem könnt ihr beispielsweise auch alle Charaktere in einem Video vorstellen oder jedem Charakter zwei Videos widmen. Ich finde es so am angenehmsten.

(43)-(47): Mood-Videos – Wie bei den Charakteren auch; benutzt einfach die Bilder der Instagram Moodboards noch einmal und bastelt daraus schöne Videos für TikTok. Das machen viele Autoren und diese Videos sind aktuell sogar ganz schön im Trend!

Lovelybooks

Lovelybooks gestaltet sich ein wenig anders als die bisherigen Plattformen und ist auch nur brauchbar, wenn es sich bei eurem Inhalt um ein Buch handelt – wenn ihr die Content-Recycling Methode beispielsweise auf einen Beitrag zum Thema Worldbuilding anwendet, könnt ihr Lovelybooks aus dem Plan streichen.

(48): Die Leserunde – Startet einfach eine Leserunde auf Lovelybooks, am besten mit einem Gewinnspiel ( gerade bei unbekannten Autoren ist das wichtig, weil sonst vermutlich kaum jemand an der Leserunde teilnimmt). Diese Leserunde könnt ihr dann wieder auf Instagram bewerben – habe ich dort ja schon aufgeschrieben.

YouTube

Wir sind bei YouTube angelangt! YouTube gehört für mich aktuell zu den “unwichtigsten” Plattformen, aber es ist eine persönliche Leidenschaft, mit der ich aufgewachsen bin. YouTube ist ganz und gar nicht uninteressant und kann genial sein, aber die Konkurrenz ist groß und ohne Abonnenten hat man es zu Beginn schwerer als sonst wo. Aber was soll ich sagen… Challenge accepted! ❤

(49): Leseprobe – Hier würde ich ein längeres Stück aus dem Buch vorlesen. Das ganze kann auch in Form eines Livestreams passieren, der dann gepostet wird. Wenn Livestream: integriert doch auch ein kleines Q&A!

(50): Trailer – Ich mache gerne selbst Trailer, also werde ich den Trailer auch auf YouTube veröffentlichen. Der Trailer erscheint auch auf Instagram. Bei TikTok habe ich mich vorerst dagegen entschieden, aber vielleicht ändert sich das noch. Auf jeden Fall bietet sich TikTok hierfür super an.

(51): Podcast – Zu dem Buch nehme ich auch eine Podcastfolge auf und die wird im Endeffekt auch 1:1 auf YouTube gepostet, wobei ich hier noch Bilder oder Videoclips hinterlegen werde. Nicht jeder hat eine Plattform für Podcasts.

Anchor

Anchor ist das Programm, mit dem ich selbst meine Podcasts aufnehme und veröffentliche. Sie erscheinen nicht nur auf Anchor, sondern auch auf Spotify und weiteren Plattformen. Anchor ist kostenlos, simpel und ziemlich cool!

(52): Ein Podcast – Ja, mehr kann ich gerade inhaltlich nicht sagen. Vermutlich werde ich einen kurzen Ausschnitt vorlesen, über die Welt und die Figuren reden und… sonstige kreative Sachen tun, die mir so in den Sinn kommen. So weit habe ich noch nicht geplant, aber generell will ich erwähnt haben, dass ihr auch einen Podcast aus dem Blogbeitrag basteln könnt.

Pinterest

Die Zahlen werden gleich in die Höhe schießen… Denn nach TikTok ist Pinterest das zweiteffektivste Marketingtool. Hier gestalte ich es sehr simpel: Jeder Instagram-Post erhält DREI zugehörige Posts auf Pinterest. Das ist viel, ja, aber Pinterest braucht viel Input, um viel auszuspucken. Außerdem lohnt es sich und Aufrufe können mit Pinterest derbe nach oben gehen. Wir hatten in meinem Beispiel 43 Instagram-Posts, woraus also 129 Pinterest-Posts werden. Die App Canva bietet sich zum designen der Posts an, denn sie ist sehr leicht zu bedienen und kostenlos. Die Designs sehen immer gut aus.

(53)-(182): Pinterest

Newsletter

Ein Newsletter ist eine gute Möglichkeit, um eure Leser bzw. Fans am Ball zu halten. Findet für euch selbst heraus, ob ihr wirklich einen wollt – denn dafür solltet ihr regelmäßig Beiträge auf eurer Anfangsplattform (in diesem Fall am besten einem Blog) veröffentlichen oder zumindest genug Themen und Updates für den Newsletter auftreiben können

(183): Ankündigung – Nur ein Newsletter für einen Beitrag; nämlich die Ankündigung des Beitrags. Meine Newsletter sollen häufiger als Blogposts erscheinen, also ist das bei mir nur ein kleiner Bonus zu den eigentlichen Inhalten – eher ein Verweis, keine aufdringliche Werbung. Immerhin abonniert niemand einen Newsletter, weil er Werbung so gerne hat.

Spotify

Drumroll, please. Spotify ist eine absolut unnötige Option, aber ich liebe Musik über alles und für mich ist sie das Häppchen Sahne mitsamt Kirsche. Und ja – ich sage das so selbstbewusst, aber hier ist ein Fun-Fact: Ich verlerne auffallend viele Sprichwörter. Ich kann sie mir nicht merken. Es gibt da so eines mit Kirschen, ja, sicher, auf Englisch ist es “cherry on top” (hoffe ich). Auf Deutsch… oh man, keine Ahnung. Aber… meine Varianten sind sicher auch lustig, finde ich, also pscht.

Zurück zu Spotify: Ich erstelle auf Spotify gerne Playlists, die den Leser (und mich!) in die Welt des Romans entführen sollen. Cyber Kiss hat aktuell nur eine Playlist, aber andere Romane haben mehr; hier steht einem jede Option offen. Playlists für Charaktere, für Orte, für Szenen, für Stimmungen,…

In einem Projekt habe ich zum Beispiel Playlists für Orte, die ganz genau auf dem basieren, was an diesen Orten für Musik laufen würde. Das ist nicht nur ein nettes Extra für die Leser, sondern hilft mir auch beim Schreiben.

Ich halte es aber generell für unrealistisch, dass ich neue Leser auf Spotify gewinne. Aber ich belohne alte Leser gerne für ihr Fan-Sein ❤ Und mich für das Ichsein, denn Musik ist eine tolle Belohnung. Erwähnte ich, dass ich Musik liebe?

(184): Das Häppchen Sahne mitsamt Kirsche….

Und das war’s. Puh, gar nicht mal so kurz diese Mini-Serie. Betonen will ich noch einmal: Ihr müsst keineswegs den Aufbau und die Menge der Beiträge oder auch die verwendeten Plattformen “kopieren”. Wie viel ihr postet, also wie intensiv ihr recyclet, hängt ganz und gar von euch ab – lasst Pinterest komplett weg, macht 100 Beiträge für Instagram, erstellt insgesamt nur einen einzigen Post (naja, das wäre wohl eine Themaverfehlung)… Seid ein wenig kreativ. Nutzt mein Beispiel als Inspiration und versucht eher es zu verstehen, als es nachzuahmen. Dann könnt ihr eigenen Content für euch selbst passend neu gestalten und weitervermarkten.

Ich hoffe, dass ich euch helfen konnte. Habt noch einen schönen Tag und lasst gerne etwas Feedback in den Kommentaren zurück.

-Eure Mia (Halo)

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